Null Fehler bei der Leistungsprüfung

Zei Gruppen in Kaisheim sind in Gerätekunde und in der Praxis erfolgreich

Leistungsprüfung

Zwei Wochen übten elf Aktive der Freiwilligen Feuerwehr Kaisheim für die Leistungsprüfung „Die Gruppe im Hilfeleistungseinsatz“ – und bestanden diese mit Bravour. Unter Kommandant Roland Schmid und seinem Stellvertreter Harald Häckel wurde die Variante B einstudiert. Zunächst mussten alle Prüflinge ihre Fachkenntnis in Gerätekunde nachweisen. Beim technischen Hilfeleistungseinsatz war Folgendes zu bewältigen: eine verletzte Person bergen, den Verkehr absichern, ein verunglücktes Auto stabilisieren sowie den Spreizer und das Schneidgerät richtig einsetzen.
Das Schiedsrichtergespann mit den Kreisbrandmeistern Martin Auernhammer (Rögling), Alexander Bock (Leitheim) und Hans Stengel (Donauwörth) stellte bei beiden Gruppen keine Fehler fest. Bei der Übergabe der Abzeichen im Schulungsraum des Feuerwehrgerätehauses beglückwünschte Bürgermeister Martin Scharr, der selbst zu den Geprüften gehörte, alle Teilnehmer und überreichte die Leistungsabzeichen: Stufe I (Bronze): Philipp Häckel, Matthias Löffler, Hannes Schmid, Katharina Scharr, Stefan Varga; Stufe III (Bronze): Benedikt Kuttner, Nicole Reindl; Stufe IV (Gold-Blau): Sven Nitsche, Martin Scharr; Stufe V (Gold-Grün): Harald Häckel; Stufe VI (Gold-Rot): Tobias Reindl.

Quelle: Donauwörther Zeitung

 

Ihr Auftrag hat sich nie geändert

Ehrungs- und Festabend zum Auftakt des 150-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr in Kaisheim. Nicht viele Vereine im Donau-Ries-Kreis sind so traditionsreich

Heute ist alles anders. Anders als vor 150 Jahren. Als damals die Freiwillige Feuerwehr in Kaisheim aus der Taufe gehoben wurde, ahnten die Gründer nicht, wie sich das Aufgabenfeld der Hilfsorganisation ändern würde. „Unsere Wehr muss in vielen Bereichen fit und einsatzbereit sein“, brachte Kaisheims Bürgermeister Martin Scharr die Entwicklung auf den Punkt, als die Wehr in einem feierlichen Rahmen ihr Jubiläum eröffnete.

Neun Festdamen bietet der Verein für dieses Gründungsfest auf, das im Juni bei einem dreitägigen Fest gefeiert wird. Besonders wollte man nun aber jene in den Blickpunkt rücken, die durch ihr „ehrenamtliches Engagement Vorbilder sind“. Das Vereinsbanner prangte im Kaisersaal an der Wand, der örtliche Musikverein spielte feierlich auf, während auch Vertreter der Patenwehr aus Hafenreut im Auditorium Platz genommen hatten.

 

Dem Festakt war ein Gottesdienst im Kaisheimer Münster vorausgegangen, zelebriert von Pfarrer Werner Eyner. Die Kaisheimer Florianstruppe ist nach den Wehren in Nördlingen, Oettingen, Harburg, Donauwörth und Wemding eine der ältesten im Landkreis. Vieles habe sich geändert, so Vorsitzender Wolfgang Bittmann, doch ein Grundsatz habe sich gehalten: „Helfen in Not ist unser Gebot.“ Er sei dankbar, so Bittmann, dass die Kaisheimer mit großer Unterstützung hinter ihrer Feuerwehr stünden. Das sei Motivation für jeden Einsatz. Durchaus kritisch setzte sich dagegen Kreisbrandrat Rudolf Mieling mit der Situation der Feuerwehren auseinander. Er beklagte, dass immer weniger Mitbürger bereit seien, Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Um so beachtlicher, dass man Mitglieder ehren könne, die mehr als 50 Jahre dem Verein und dem Feuerlöschwesen ihre Treue gehalten hätten.

„Nicht in der guten Gesinnung beeinflussen lassen“ sollen sich die Feuerwehrleute, wenn sie mittlerweile manchmal auch verunglimpft würden. Dies sei bedauerlich, meinte Landrat Stefan Rößle. Er dankte der Wehr und betonte, dass es ihm um die Zukunft der Kaisheimer Wehr nicht bange sei, wenn er sehe, „mit wie viel gutem Geist hier gearbeitet wird“. Ein Hobby, wie dies manche gerne abtun würden, sei der Dienst bei der Feuerwehr jedenfalls nicht.

Bürgermeister Martin Scharr, gleichzeitig Schirmherr des Jubiläums, skizzierte die Palette der Einsätze: vom Brand über technische Hilfeleistung bis hin zu Hochwasser- oder Umweltschäden – die Feuerwehr sei stets gefragt. „Wir sind aber nicht das Mädchen für alles“, schränkte dazu Kreisbrandrat Mieling ein. Scharr anerkannte die Grundeinstellung, „zu helfen, wenn jemand in eine Notlage geraten ist“. In Kaisheim dürfe man auf die Feuerwehr (als Stützpunktwehr mit besonderen Herausforderungen betraut) stolz sein, sagte Scharr.

Kommandant Roland Schmid war es vorbehalten, vier der 124 Mitglieder des Vereins besonders hervorzuheben. Max Raab, Walter Reindl, Josef Stegmeier und Roland Demharter wurden zu Ehrenmitgliedern ernannt. Ausgezeichnet wurden außerdem langjährige Mitglieder für deren Vereinstreue.

 

Quelle: Donauwörther Zeitung

 

 

Urkunden für Vereinstreue

Zum 150-jährigen Jubiläum hat die Freiwillige Feuerwehr Kaisheim eine ganze Reihe von Mitgliedern mit Ehrenzeichen dekoriert. Außerdem wurden Urkunden verliehen.

Das Vereinsabzeichen in Bronze bekamen Martin Scharr, Günter Löffler, Tobias Reindl, Stefan Schäferling, Günther Kugelmann, Helmut Suess, Volker Madeia, Alexander Merkle, Martin Naß und Ulrich Prestle überreicht, während Johann Berr und Günther Olszewski die silberne Plakette erhielten. Über „Gold“ durften sich Rudolf Mieling, Helmut Merkle, Roland Mieling, Walter Reindl, Rupert Ferber, Hans-Peter Hruby, Friedbert Müller, Josef Raab und Hermann Zinsler freuen.

Für ihre 50-jährige Mitgliedschaft gab es Ehrenurkunden für Dieter Buchta, Andreas Ferber, Josef Pfeifer, Josef Reindl und Andreas Stangl. Für 40 Jahre aktiven Dienst wurden Helmut Merkle, Roland Mieling und Walter Reindl ausgezeichnet.

 

Quelle: Donauwörther Zeitung

 

Viele Einsätze für die Kaisheimer Feuerwehr

Die Helfer hatten 2015 einige Arbeit. Das Jahr 2016 steht im Zeichen des Jubiläums


Kreisbrandinspektor Heinz Mayr und Bürgermeister Martin Scharr bedankten sich bei allen Kameraden für ihren selbstlosen Einsatz bei jeder Tages- und NachtzeitKommandant Roland Schmid ernannte Günter Löffler zum Löschmeister und überreichte Wolfgang Bittmann das Dienstaltersabzeichen für 30 Jahre aktiven Dienst. Die anstehenden Vereinsehrungen werden anlässlich des Jubiläumsjahrs am 12. März im Rahmen eines Ehrenabends überreicht.Gerätewart Marco Harbich berichtete über die verschiedenen Reparaturen und Wartungen. Er bedankte sich bei der Gemeinde für die Bewilligung der Geldmittel und bei allen Mitgliedern, die ihm im abgelaufenen Jahr zur Hand gingen.Atemschutzgerätewart Michael Kammerhofer berichtete, dass das Erlernte bei sieben Einsätzen unter Beweis gestellt werden musste. Bei den Übungen und Einsätzen konnte auf einen Stamm von 20 Atemschutzgeräteträgern zurückgegriffen werden.Jugendwart Andreas Schäftner berichtete über die Aktivitäten der Jugendgruppe. Schwerpunkte waren die Absolvierung der bayerischen Jugendleistungsprüfung und die Teilnahme am Wissenstest sowie ein Überblick über den Ausbildungsstand der Jugendlichen.Kommandant Roland Schmid berichtete von 43 Einsätzen im vorigen Jahr. Bei den mehr als 24 Übungen wurde sowohl die Brandbekämpfung als auch die technische Hilfeleistung intensiv geübt. Besonders erwähnte der Kommandant die durch Mitglieder absolvierten überörtlichen Lehrgänge und stellte dar, dass das Jahr 2016 ganz im Zeichen des Gründungsjubiläums stehe.Kassier Max Raab ging detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2015 ein und stellte sich den Fragen der Versammlung. Die beiden Kassenprüfer Hubert Schmid und Josef Stegmeier wurden in ihrem Amt bestätigt.Der Vorsitzende stellte den vorläufig geplanten Ablauf des Fests vor, das vom Freitag, 24. Juni, bis zum Sonntag, 26. Juni, läuft. Unter anderem stehen ein Stimmungsabend mit der Partyband Luckies (Freitag), ein Familiennachmittag, ein Auftritt der Band Dolce Vita (beides Samstag), ein Gottesdienst, ein Festumzug und Musik mit der Band BB-Live (Sonntag) auf dem Programm. Vorsitzender Wolfgang Bittmann ging auf die Aktivitäten des Vereins und des Vorstands im abgelaufenen Jahr ein. Schwerpunkte legte Bittmann auf den aktuellen Mitgliederstand von 224 Männern und Frauen sowie auf die in diesem Jahr anstehenden Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Kaisheimer Wehr.Die Freiwillige Feuerwehr Kaisheim hat bei ihrer Jahreshauptversammlung auf eine einsatzreiche Periode zurückgeblickt. Aktuell richten sich die Blicke aber auf ein großes Ereignis, das heuer stattfindet.

Quelle: Donauwörther Zeitung

 
 

 

Viele Einsätze für die Kaisheimer Feuerwehr

Die Helfer hatten 2015 einige Arbeit. Das Jahr 2016 steht im Zeichen des Jubiläums

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Die Freiwillige Feuerwehr Kaisheim hat bei ihrer Jahreshauptversammlung auf eine einsatzreiche Periode zurückgeblickt. Aktuell richten sich die Blicke aber auf ein großes Ereignis, das heuer stattfindet.

Vorsitzender Wolfgang Bittmann ging auf die Aktivitäten des Vereins und des Vorstands im abgelaufenen Jahr ein. Schwerpunkte legte Bittmann auf den aktuellen Mitgliederstand von 224 Männern und Frauen sowie auf die in diesem Jahr anstehenden Feierlichkeiten zum 150-jährigen Bestehen der Kaisheimer Wehr.

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Der Vorsitzende stellte den vorläufig geplanten Ablauf des Fests vor, das vom Freitag, 24. Juni, bis zum Sonntag, 26. Juni, läuft. Unter anderem stehen ein Stimmungsabend mit der Partyband Luckies (Freitag), ein Familiennachmittag, ein Auftritt der Band Dolce Vita (beides Samstag), ein Gottesdienst, ein Festumzug und Musik mit der Band BB-Live (Sonntag) auf dem Programm.

Kassier Max Raab ging detailliert auf die Einnahmen und Ausgaben im Jahr 2015 ein und stellte sich den Fragen der Versammlung. Die beiden Kassenprüfer Hubert Schmid und Josef Stegmeier wurden in ihrem Amt bestätigt.

Kommandant Roland Schmid berichtete von 43 Einsätzen im vorigen Jahr. Bei den mehr als 24 Übungen wurde sowohl die Brandbekämpfung als auch die technische Hilfeleistung intensiv geübt. Besonders erwähnte der Kommandant die durch Mitglieder absolvierten überörtlichen Lehrgänge und stellte dar, dass das Jahr 2016 ganz im Zeichen des Gründungsjubiläums stehe.

Jugendwart Andreas Schäftner berichtete über die Aktivitäten der Jugendgruppe. Schwerpunkte waren die Absolvierung der bayerischen Jugendleistungsprüfung und die Teilnahme am Wissenstest sowie ein Überblick über den Ausbildungsstand der Jugendlichen.

Atemschutzgerätewart Michael Kammerhofer berichtete, dass das Erlernte bei sieben Einsätzen unter Beweis gestellt werden musste. Bei den Übungen und Einsätzen konnte auf einen Stamm von 20 Atemschutzgeräteträgern zurückgegriffen werden.

Gerätewart Marco Harbich berichtete über die verschiedenen Reparaturen und Wartungen. Er bedankte sich bei der Gemeinde für die Bewilligung der Geldmittel und bei allen Mitgliedern, die ihm im abgelaufenen Jahr zur Hand gingen.

Kommandant Roland Schmid ernannte Günter Löffler zum Löschmeister und überreichte Wolfgang Bittmann das Dienstaltersabzeichen für 30 Jahre aktiven Dienst. Die anstehenden Vereinsehrungen werden anlässlich des Jubiläumsjahrs am 12. März im Rahmen eines Ehrenabends überreicht.

Kreisbrandinspektor Heinz Mayr und Bürgermeister Martin Scharr bedankten sich bei allen Kameraden für ihren selbstlosen Einsatz bei jeder Tages- und Nachtzeit.